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Wien im Jahre 2021. Europa ist in amerikanische Sektoren aufgeteilt, Johnny Bush (der Sohn von George Bush) ist Bundeskanzler in Österreich. Der deutsche Journalist August Maria Kaiser kommt nach Wien, um eine Reportage über den verschollenen Jörg Haider zu recherchieren.
Regie: Peter Kern
Mit: August Diehl, Traute Hoess, Heinrich Herki, Günter Tolar, Hilde Sochor .
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„Meine Filme sind nichts weniger als sehr genau. Trotzdem wird man schnell abqualifiziert. Mein ,Müll' ist bewusst erzählt. Für mich ist er bedeutend. Es geht um Menschen, die am Rand stehen, um Unterdrückung, um soziale Zusammenhänge.“ PETER KERN
Haider lebt - 1. April 2021, ein „Heimatfilm“, wie ihn Regisseur Peter Kern nennt, ist eine Produktion, die hierzulande eigentlich nie entstehen könnte: ein trashiges Low-Budget-Werk voll wüster Verunglimpfungen von links und rechts, das naturgemäß keine Förderungsstelle auch nur irgendwie angerührt hat. Gleichzeitig ein Werk mit veritablen Stars, die einmal nicht in gepflegten Wortspenden für News und Co Besorgnis artikulieren, sondern ziemlich unbesorgt in die Vollen gehen.
(Claus Philipp)
Ö 2002
Buch und Regie: Peter Kern
Produzent: Peter Kern
Kamera: Peter Roehsler
Schnitt: Petra Züpnek
Mit: August Diehl, Traute Hoess, Heinrich Herki, Günter Tolar, Hilde Sochor, Johannes Thanheiser, Christine Kaufmann, Paulus Manker, Peter Turrini, Helmut Berger, Michael Schottenberg, u.v.m.
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