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Othello / William Shakespeare

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Othello / William Shakespeare

mit VOSS, GERT / ORTH, ELISABETH / MELICHAR, RUDOLF

DVD

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Interpret VOSS, GERT / ORTH, ELISABETH / MELICHAR, RUDOLF
Genre Edition Burgtheater
Label Hoanzl
Art. Nr. 05653-8
EAN 9006472013310
Tonträgerart DVD
Set-Inhalt 1
Veröffentlichungsdatum 30.10.2009
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Preis-Code BS
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Burgtheater Edition 21-30

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Trailer Othello / William Shakespeare

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  • Laufzeit: 154 Min.
  • Bild: 4:3
  • Ton: DD 2.0
 

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Es ist vor allem das Fremde, das George Tabori bei seiner Inszenierung von Shakespeares "Othello" fasziniert haben mag. Tabori zeigt in Karl-Ernst Herrmanns einfachem Spielraum eine heutige Männergesellschaft: militärisch, großsprecherisch, trinkfreudig. Voll gefährlicher Infantilität, nur scheinbar locker. Der Mohr hat sich hier eingefügt, sich mit der ihm eigenen Souveränität, die aus dem Leiden kommt, eine geachtete Stellung erobert. Doch er ist keiner von ihnen. Er wohnt nahe am Chaos. Sein Absturz vollzieht sich in der Entfesselung von Naturgewalten, die Gert Voss mit geradezu magischer Kraft beschwört. (Die Welt)Mehr erfahren
Es ist vor allem das Fremde, das George Tabori bei seiner Inszenierung von Shakespeares "Othello" fasziniert haben mag. Tabori zeigt in Karl-Ernst Herrmanns einfachem Spielraum eine heutige Männergesellschaft: militärisch, großsprecherisch, trinkfreudig. Voll gefährlicher Infantilität, nur scheinbar locker. Der Mohr hat sich hier eingefügt, sich mit der ihm eigenen Souveränität, die aus dem Leiden kommt, eine geachtete Stellung erobert. Doch er ist keiner von ihnen. Er wohnt nahe am Chaos. Sein Absturz vollzieht sich in der Entfesselung von Naturgewalten, die Gert Voss mit geradezu magischer Kraft beschwört. [.] Das Sensationelle an der Gestaltung durch Voss ist die Anverwandlung des Fremden. Nicht mit äußerlicher Brillanz wird die Figur eines Schwarzen hergestellt, vielmehr scheint ein Mensch in einen anderen zu schlüpfen. Kaum etwas erinnert an den Schauspieler, den man kennt, Hoch auf einem schmalen, gefährlichen Grat der Schauspielkunst sieht der Zuschauer einen neuerfundenen Menschen traumwandlerisch sicher gehen und verfolgt jeden Schritt, jede Bewegung, jede Äußerung mit vor Spannung fiebernder Anteilnahme. DIE WELT

Mit: Anne Bennent, Giorgia Cavini, Elisabeth Orth; Günter Einbrodt, Florentin Groll, Ignaz Kirchner, Rudolf Melichar, Dieter Witting, Peter Wolfsberger, Heinz Zuber

Inszenierung George Tabori
Bühnenbild Karl-Ernst Herrmann
Kostüme Jorge Jara
Musik Stanley Walden
Dramaturgie Ursula Voss

Aufzeichnung aus dem Akademietheater 1992Zur Kurzzusammenfassung
 
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