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Frauenkirche Dresden

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Frauenkirche Dresden

mit DOKUMENTATION

DVD

Preis 19,99 €

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Interpret DOKUMENTATION
Genre Zeitgeschichte
Label Schröder Media
Art. Nr. X02006720-8
EAN 4028032067200
Tonträgerart DVD
Set-Inhalt 1
Veröffentlichungsdatum 12.02.2010
FSK ohne Altersbeschränkung
Preis-Code BQ
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Tracklist

  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 2
  • Spieldauer: 360 Minuten
 

nein

Bis zum Februar 1945 dominierte die Frauenkirche die Silhouette Dresdens. Dann wurde sie bei den alliierten Luftangriffen auf Dresden fast vollständig zerstört. Zurück blieb ein Trümmerhaufen mit zwei bizarr aufragenden Mauerresten. Mehr als 60 Jahre später steht die Frauenkirche wieder und gilt als ein Symbol der Versöhnung zwischen den ehemaligen Kriegsgegnern.Mehr erfahren
Bis zum Februar 1945 dominierte die Frauenkirche die Silhouette Dresdens. Dann wurde sie bei den alliierten Luftangriffen auf Dresden fast vollständig zerstört. Zurück blieb ein Trümmerhaufen mit zwei bizarr aufragenden Mauerresten. Mehr als 60 Jahre später steht die Frauenkirche wieder und gilt als ein Symbol der Versöhnung zwischen den ehemaligen Kriegsgegnern. Der Bau unter dem Leitspruch "Brücken bauen - Versöhnung leben" wurde auch aus den USA und Großbritannien gefördert. So bezahlte etwa ein britischer Verein das goldene Turmkreuz, an dessen Herstellung der Sohn eines der Bomberpiloten der Luftangriffe auf Dresden im Februar 1945 beteiligt war. Der Gedanke der Versöhnung verlieh dem Wiederaufbau ein hohes symbolisches Prestige und setzte eine ungeheure Euphorie frei. Die Medien verfolgten die spektakuläre Rekonstruktion in einer nie gekannten Weise über Jahre hinweg. Für die etwa 179 Millionen Euro teuren Arbeiten mit alten und neuen Steinen wurde weltweit die bemerkenswerte Spendensumme von etwa 100 Millionen Euro gesammelt. Bundespräsident Horst Köhler würdigte den Wiederaufbau als gesamtdeutsche Leistung. "Was hier in Dresden erreicht wurde, sollte Deutschland insgesamt Mut machen." In seiner Festrede erinnerte Köhler auch an den Schriftsteller Gerhart Hauptmann, der 1945 gesagt hatte: "Wer das Weinen verlernt hat, der lernt es wieder beim Untergang Dresdens." 60 Jahre später könne man hinzuzufügen: "Wer die Zuversicht verloren hat, der gewinnt sie wieder beim Anblick der wiedererstandenen Frauenkirche."
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