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Lowoods Soundgebilde sind manchmal spröde und spärlich, manchmal auch so unberührbar und immateriell wie Luft, aber auch gelegentlich brachial mit viel Kraft und Überzeugung. Teils Joy Division, teils Red House Painters, teils Low, teils Stina Nordenstam, "Close To Violence" ist offensichtlich ein Werk von Liebhabern von Musik der intensiven, emotionalen Ladung. Aber Lowoods musikalische Sprache ist im wahrsten Sinne des Wortes ihre eigene. Therese Johanssons persönliches Songwriting, gepaart mit ihrem Sinn für Melodien und ihrer unvergleichlichen Stimme wurde für die Art von introvertierter Pop-Musik mit Ausdruck einfach wie gemacht. Therese und Kicki Halmos ergänzen sich perfekt gegenseitig. Und mit Thereses starker Gitarre und Kickis üppigen Keyboard-Melodien ist dieses Album ein Meisterwerk der ästhetischen, aber zackigen Schönheit.
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Menschen sind seltsam. Wir streben nach Harmonie und Gemeinsamkeit in unserem Leben, aber manchmal enden wir in emotionaler Aufruhr und Unverständnis. Es ist manchmal erschreckend, wie viele Leute sich gegenseitig beeinflussen können. Im Jahre 2010 orchestriert niemand die verzweifelte Suche nach Verbindungen besser als Lowood aus Stockholm in Schweden. Therese Johansson, die Hauptfigur und Songwriterin bei Lowood, lässt sich von der nachdenklichen aber ereignislosen ländlichen Gebieten des mittleren Schwedens beeinflussen, was sowohl die Kreativität als auch die Sehnsucht, die sie und ihr musikalischer Partner Kicki Halmos auf ihrem Debut-Album wiederspiegeln. "Close To Violence" erzählt vom Ausbrechen und der Sehnsucht, die viel mit Smalltown, Schweden zu tun hat.
"Close To Violence" ist ein kathartisches Pop-Album, eine Sammlung von Songs, der perfekten musikalischen Harmonie und Moll-Melodien mit Geschichten über unvollkommene, kontrastreiche Beziehungen. Therese Johansson hat nichts von ihren persönlichen Betrachtungen in den Liedern beschönt: Im Wesentlichen ist das Debut-Album eine klare Definition einer gescheiterten Liebesgeschichte. Die Songs auf "Close To Violence" ähneln Fragmenten, die von Hoffnung und Scheitern der Liebe erzählen, aber letztendlich dieses Kapitel, dieses Buch über den Teil des Lebens schließt.
Das Album durchbohrt die Seele tief und aufrichtig und manchmal so nackt, dass es fast überheblich wirkt. Aber Lowood ist nicht im Besitz einer Erkenntnis der Resignation, hier gibt es keine Schwäche. Stattdessen vermitteln sie zwischen den Zeilen eine Musik und Worte der Hoffnung und Willenskraft. Lowoods Soundgebilde sind manchmal spröde und spärlich, manchmal auch so unberührbar und immateriell wie Luft, aber auch gelegentlich brachial mit viel Kraft und Überzeugung. Teils Joy Division, teils Red House Painters, teils Low, teils Stina Nordenstam, "Close To Violence" ist offensichtlich ein Werk von Liebhabern von Musik der intensiven, emotionalen Ladung. Aber Lowoods musikalische Sprache ist im wahrsten Sinne des Wortes ihre eigene. Therese Johanssons persönliches Songwriting, gepaart mit ihrem Sinn für Melodien und ihrer unvergleichlichen Stimme wurde für die Art von introvertierter Pop-Musik mit Ausdruck einfach wie gemacht. Therese und Kicki Halmos ergänzen sich perfekt gegenseitig. Und mit Thereses starker Gitarre und Kickis üppigen Keyboard-Melodien ist dieses Album ein Meisterwerk der ästhetischen, aber zackigen Schönheit.
Während sie eine Basis in der gedämpften Pop-Musik haben, reisen Lowood mühelos zwischen den Genres und gehen dabei manchmal sehr unkonventionelle Wege - insbesondere bei den Live-Auftritten. Während der letzten Zwei Jahre spielten Therese und Kicki eine Fülle von Solo-Gigs in jeder Art von Location, die man sich nur erdenken kann: Vom Cafés über Rock-Culbs bis hin zu großen Festivals. Lowood meisterten festliche Bruce Springsteen-Konzerte, wie auch Gigs mit Acts wie Tiger Lou, Asha Ali, Kristoffer Aström und sogar die Post-Metal-Helden von Cult Of Luna, die Lowood 2008 zu einer ausgedehnten Europa-Tour mitnahmen. Es scheint, dass jeder vom Nerv von Lowood inspiriert wird.
"We're all in this now" singt Therese Johansson in "You're no different". Und genau so wird bei uns die Entschlossenheit gepackt, neue Verbindungen zu knüpfen. Plötzlich spüren wir den Drang, etwas da draußen zu reparieren, was kaputt war. Währenddessen flüstert uns Therese Johansson leise ins Ohr. "Close To Violence" lässt uns die Welt verstehen.
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