Helmut Qualtinger ist unbeschreiblich, und das im eigentlichen Wortsinn. Beschreibt man ihn als Schauspieler, Kabarettist und Autor, dann stimmt das zwar, ist aber völlig unzulänglich. Weil er als Schauspieler unvergleichlich war in seiner bis zur Dämonie reichenden Genialität, tausend Gesichter aufzusetzen und sich jede Stimme, jede Sprache, jede mundartliche Färbung zueigen zu machen. Er war ein Kabarettist, der sich Texte schrieb, die längst zu Klassikern geworden sind.
Er war - man darf und muss das wiederholen - schlicht und einfach genial. Geschult an Nestroy, Karl Kraus und Doderer war er eben nicht "nur" der unvergessliche Darsteller, er war Betrachter und Analytiker seiner Zeit und deren Gesellschaft, er spiegelte beide in seinem Zerrspiegel, der erstaunlicherweise ganz klare, messerscharfe, vernichtende Bilder lieferte.
Diese kreative Kraft und das beispiellos breite Spektrum seiner schauspielerischen Mittel manifestieren sich natürlich auch und gerade in jeder Szene seiner Filme und TV-Arbeiten, die für die erste "Film.Werk.Schau." im Rahmen der DVD- Edition "Der österreichische Film - Edition "Der Standard" zusammengestellt wurde. Er war in keiner Rolle nur einfach gut, er geht immer und immer wieder "unter die Haut" und schafft es, aus einer Rolle einen Archetyp entstehen zu lassen. Kein Wunder, dass er 1975 nach "Der Richter und sein Henker" feststellen konnte: "Das ist so ein Traum, den man mit zwölf hat - sich mal in Hollywood in einem Kino zu sehen - mir ist es gelungen!"
In den zehn Produktionen dieser "Film.Werk.Schau" von "Mit Himbeeren geht alles besser" aus dem Jahr 1960 bis zu "Der Richter und sein Henker" 1975 spielen die renommiertesten Schauspieler ihrer Zeit unter den namhaftesten Regisseuren. Man muss sich die ganze Liste vor Augen führen, kann mit dem besten Willen keinen Einzelnen herausgreifen. Und man erlebt zehn gänzlich verschiedene Qualtingers, die sich in einem Punkt wieder gleichen: Es ist unmöglich, von diesem Genie nicht fasziniert zu werden.Mehr erfahren
Er war - man darf und muss das wiederholen - schlicht und einfach genial. Geschult an Nestroy, Karl Kraus und Doderer war er eben nicht "nur" der unvergessliche Darsteller, er war Betrachter und Analytiker seiner Zeit und deren Gesellschaft, er spiegelte beide in seinem Zerrspiegel, der erstaunlicherweise ganz klare, messerscharfe, vernichtende Bilder lieferte.
Diese kreative Kraft und das beispiellos breite Spektrum seiner schauspielerischen Mittel manifestieren sich natürlich auch und gerade in jeder Szene seiner Filme und TV-Arbeiten, die für die erste "Film.Werk.Schau." im Rahmen der DVD- Edition "Der österreichische Film - Edition "Der Standard" zusammengestellt wurde. Er war in keiner Rolle nur einfach gut, er geht immer und immer wieder "unter die Haut" und schafft es, aus einer Rolle einen Archetyp entstehen zu lassen. Kein Wunder, dass er 1975 nach "Der Richter und sein Henker" feststellen konnte: "Das ist so ein Traum, den man mit zwölf hat - sich mal in Hollywood in einem Kino zu sehen - mir ist es gelungen!"
In den zehn Produktionen dieser "Film.Werk.Schau" von "Mit Himbeeren geht alles besser" aus dem Jahr 1960 bis zu "Der Richter und sein Henker" 1975 spielen die renommiertesten Schauspieler ihrer Zeit unter den namhaftesten Regisseuren. Man muss sich die ganze Liste vor Augen führen, kann mit dem besten Willen keinen Einzelnen herausgreifen. Und man erlebt zehn gänzlich verschiedene Qualtingers, die sich in einem Punkt wieder gleichen: Es ist unmöglich, von diesem Genie nicht fasziniert zu werden.Mehr erfahren









