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#30: Mea Culpa (Christoph Schlingensief)

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#30: Mea Culpa (Christoph Schlingensief)

mit SCHLINGENSIEF, CHRISTOPH

DVD

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Interpret SCHLINGENSIEF, CHRISTOPH
Genre Edition Burgtheater
Label Hoanzl
Art. Nr. 05655-8
EAN 9006472013334
Tonträgerart DVD
Set-Inhalt 1
Veröffentlichungsdatum 30.10.2009
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Preis-Code BS
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Trailer #30: Mea Culpa (Christoph Schlingensief)

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Tracklist

  • Laufzeit: 120 Min.
  • Bild: 4:3
  • Ton: DD 2.0
 

nein

Ein dreiaktiges Stationendrama am Rande des Nichts, lauter Expeditionen in den Bezirk der Heils- und Heilungsversprechen. Strenge Schulmedizin und Ayurveda-Brimborium, die Flucht in die Kunstreligion, der verzweifelte Griff zum vermeintlichen Rettungsanker Liebe - alles wird durchexerziert, schwankend zwischen Scherz, Satire, Ironie und tieferer Bedeutung. (Die Welt)Mehr erfahren
eine ReadyMadeOper von Christoph Schlingensief - auf dem Rücken von Johann Sebastian Bach, Joseph Beuys, Johann Wolfgang Goethe, Edvard Grieg, Jörg Immendorff, Derek Jarman, Elfriede Jelinek, Emmerich Kálmán, Søren Kierkegaard, Gustav Mahler, Jean-Luc Nancy, Friedrich Nietzsche, Arnold Schoenberg, Franz Schubert, Robert Schumann, Richard Wagner, Slavoj Zizek und dem Hexer von Niedernhall u.v.a

In Mea Culpa verwischt Christoph Schlingensief eine heikle Markierung: Er ignoriert die Schwelle, die die Gesunden von den Kranken trennt. Indem er seine Krebserkrankung zum Thema einer Oper erhebt, die er obendrein auf der größten deutschsprachigen Schauspielbühne zur Uraufführung bringt, setzt er den Kunstbezirk unter Druck: Eine wunderbare Einrichtung wie das Burgtheater muss unter verschwenderischer Aufbietung ihrer Kunstmittel mit der ganzen "Wahrheit" über uns Menschen herausrücken. Am Ende des Tages, wenn die Kulissen auf Janina Audicks Drehbühne endlich zur Ruhe gekommen sind, wenn Isoldes letzter Liebestod von Elfriede Rezabek berückend schön gesungen ist und ein unbeschreiblicher Jubel losbricht, dann ist Schlingensief mit seiner Erkrankung ganz allein. "Das war so schön. Ich danke euch sehr! Aber ich mag einfach noch nicht!", sagt Joachim Meyerhoff, der als wunderbares Alter Ego seines Regisseurs den Kranken gegeben hat. Der StandardZur Kurzzusammenfassung