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Mit seiner neuen CD bestätigt der kanadische Singer/Songwriter TREVOR ALGUIRE den starken Eindruck, den er gerade erst mit seinem Debüt As Of Yesterday hinterlassen hat. Das Thema des so genannten problematischen zweiten Albums scheint er nicht zu kennen: Thirty Year Run besticht mit erstklassigem Songmaterial, einer großen stilistischen Bandbreite im Rahmen eines fest umrissenen Genres und einer interessanten Verbindung von grundguten kanadischen Werten mit dem All American Roots Sound aus Texas, Kalifornien, Nashville oder North Carolina.
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Als uns vor knapp 2 Jahren das Album "As Of Yesterday" des Kanadiers Trevor Alguire zugeschickt wurde, waren wir zwar nach dem ersten Hören total begeistert, doch es dauerte eine ganze Zeitlang, bis der Deal mit dem Musiker unter Dach und Fach war. So kam das Album dann auch erst 2007 bei uns heraus und man muss sich nicht wundern, dass jetzt bereits der Nachfolger "Thirty Year Run" vorliegt, denn zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von "As Of Yesterday" werkelte Alguire bereits am neuen Album herum. An Unterstützung mangelte es auch diesmal nicht - wie schon beim Vorgänger sitzt Peter von Althen am Schlagzeug und Tom Thompson steuert die Pedal Steel und Rhythm Guitar bei. Doch damit genug an alten Bekannten - erstmals dabei sind Steve Foley am Bass und Percussion, Michael Ball am Double Bass und an der Fiddle, Gilles Leclerc an der Mandoline und Gitarre sowie vor allem Keith Glass, der nicht nur durch Lead und Rhythm Guitar sowie Bass und Backing Vocals dem Album den Stempel aufdrückte, sondern auch dadurch, dass er neben Alguire auch den Produzentenjob übernommen hatte.
Der Unterschied zu "As Of Yesterday" liegt zum einen darin, dass die Songs viel lockerer von der Hand gehen, eine unglaublich fließende, glasklare Produktion, bei der die Instrumente immer genau auf den Punkt eingesetzt werden, wobei eine elektrische Gitarre bei keinem der Stücke so kräftig und fett dominiert wie noch auf dem Erstling. Das ist Country Rock der alten Schule, wie wir es vor allem aus den 70er Jahren kennen, wie es etwa Herb Pedersen, Chris Hillman, J.D. Souther, Jack Tempchin oder Jay Boy Adams gezeigt haben. Alles US-Amerikaner, denn der Gedanke, dass "Thirty Year Run" von einem Kanadier stammen könnte, kommt einem nie bei den 13 neuen Songs, die allesamt einen ungehörigen Suchtfaktor erzeugen und nach Ende der 44 Minuten unweigerlich auf die Repeat-Taste drücken lassen.
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