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Der arbeitslose Heinz Hoschek kehrt nach dem Tod der Mutter in die leer stehende elterliche Wohnung zurück und reflektiert in einem filmischen Monolog sein Leben. Ravioli ist das gelungene Psychogramm eines Menschen, der sich an der hohen Kunst des Scheiterns versucht.
Regie: Peter Payer
Mit: Alfred Dorfer, Gertraud Jesserer, Branko Samarovski, Michou Friesz, Günther Paal .
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"Ich spiele mittlerweile gewissermaßen keine Szenen mehr, sondern vielmehr "Schnitte". Das ist meiner Meinung nach die den Gedanken adäquate Erzählform." ALFRED DORFER
Die Geschichte eines Arbeitslosen, der die Kraft zum Neustart nicht aufbringen kann, wollen Autor/Hauptdarsteller Alfred Dorfer und Regisseur Peter Payer erzählen. Mit sparsamen Rückgriffen auf Dorfers Live-Erfolg heim.at. In knapp 80 Minuten. Mit einem Minimalbudget, größtenteils aus privaten Mitteln. Kurz: Ravioli geht mit einer Strategie der Reduktion durchaus in eine diskutable Richtung - vor allem in Momenten, in denen der Film eine Hilflosigkeit und Fassungslosigkeit freilegt, die sich in den Kabarett- und Comedy-Programmen dieser Tage mit so genannten Spaßwuchteln immer wieder selbst betäubt. Hier dagegen: nahezu schmähfreie Zone.
(Claus Philipp)
Ö 2003
Regie: Peter Payer
Buch: Alfred Dorfer
Produzenten: Alfred Dorfer, Peter Payer
Kamera: Thomas Prodinger
Schnitt: Cordula Werner
Ton: Bernhard Schmidt
Musik: Lothar Scherpe, Peter Herrmann
Mit: Alfred Dorfer, Gertraud Jesserer, Branko Samarovski, Michou Friesz, Günther Paal, Nicholas Ofczarek, Isabella Richtar u.v.m.
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