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Der Film verfolgt den Weg von Lebensmitteln zurück und spürt dabei ökonomische Verkettungen von globalen Dimensionen auf. Erwin Wagenhofer montiert Fallbeispiele für die Logik eines Systems, das vom wirtschaftlichen Profit getrieben wird und dabei den "Kollateralschaden" Hunger in Kauf nimmt.
Regie: Erwin Wagenhofer
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"Die Botschaft ist: Wir müssen anders leben, wir müssen anders essen, anders einkaufen, wir müssen andere Filme anschauen. Oder wir müssen zumindest unzufrieden sein mit dem, was wir haben." ERWIN WAGENHOFER
Erwin Wagenhofer verfolgt mit We feed the World den Weg von Lebensmitteln zurück und spürt dabei ökonomische Verkettungen von globalen Dimensionen auf. Die Ausmaße seines Themas sind freilich zu groß, um in eine repräsentative Form zu passen. Deshalb begnügt er sich mit Exkursen - mit Fallbeispielen für die Logik eines Systems, das vom wirtschaftlichen Profit getrieben wird und dabei den "Kollateralschaden" Hunger in Kauf nimmt. Wagenhofers Ansatz ist streng instruktiv. Er tritt nicht selbst als Autor in Erscheinung, sondern überlässt das Feld der kritischen Bestandsaufnahme mit Jean Ziegler, dem UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Nahrung, einem Experten.
(Dominik Kamalzadeh)
Ö 2005
Buch & Regie: Erwin Wagenhofer
Produzent: Helmut Grasser
Kamera & Schnitt: Erwin Wagenhofer
Regieassistenz: Lisa Ganser
Ton: Helmut Junker
Sounddesign: Helmut Neugebauer
Mit: Jean Ziegler, Peter Brabeck, Karl Otrok, u.v.m.
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