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Die Mensch-Maschiene

Die Mensch-Maschiene

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Die Mensch-Maschiene
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Kraftwerk darf mittlerweile dem Weltkulturkanon zugeschlagen werden - aber darf die Evolution auch zurückschlagen? Mit respektvoller Ironie? Absoluter Demut? Eventuell sogar mit retrofuturistischem Aberwitz? Derlei ist hier dokumentiert. Es ist eine fast zwingende Kombination. Dass jene Elektronik-Formation nämlich, die „moderne“ Sampler, Laptops und jede Art von Wiedergabegeräten sowohl auf der Bühne als auch im Studio als strikt unzulässig erachtet - das 1994 gegründete Erste Wiener Heimorgelorchester (EWHO) nämlich - nun eine Replica-Version des 1978 erschienenen Kraftwerk-Albums Die Mensch-Maschine vorlegt. Was aber zunächst nach einem sehr imitativen Ansatz und spekulativem Kunsthandwerk aussieht, entpuppt sich beim Hören als das genaue Gegenteil. Gerade den Low-Fi-Versionen des EWHO wird der Respekt vor dem Menschlichen der Maschine (wenn man denn Heimorgeln als solche bezeichnen kann) zur treibenden Kraft.
„Was waren das für Zeiten, als man noch Respekt vor Robotern und ihren metallenen Stimmen hatte!“, erläutert Daniel Wisser die Ausgangssituation. „Heute ist der Roboter ein Sorgenkind; und wenn überhaupt einer zur Hand ist, um unsere Arbeiten zu erledigen, so spricht er mit sanften Stimmen zu uns (Frauen- oder Männerstimme im Menü wählbar)… Die technoiden Stimmen des Originals werden vom EWHO als mehrstimmiger Gesang interpretiert. Die handgemachte Elektronik des Wiener Quartetts hievt die Kompositionen des Kraftwerk-Albums auf eine neue Ebene. Hier wird die Technik hörbar. Hier werden die Mittel der Klang- und Geräuscherzeugung nicht einfach benutzt, sondern thematisiert.“
Das Erste Wiener Heimorgelorchester - nomen est omen - zollt Bit für Bit Tribut und zerlegt die Mythos-Maschine in ihre Einzelteile. Es menschelt. Es surrt, zischelt, kracht. Es ist.
Es gilt der alte Merksatz des Science Fiction-Veteranen („2001“) Arthur C. Clarke: „Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“ Die Mensch-Maschine ist - auch und erst recht in der Lo-Fi-Variante des EWHO - von mathematischer Schönheit. Von El Lissitzky, Fritz Lang, Alan Turing, Konrad Zuse, Steve Jobs, Edward Snowden. Von Casio, Yamaha, Bontempi und Native Instruments. Von Kraftwerk. Gestern. Heute. Morgen. Immer. Wieder. Ein Wesen und ein Ding: Die Mensch-Maschine.
Tracklist
  • 1 Die Roboter 4:38
  • 2 Spacelab 3:50
  • 3 Metropolis 5:28
  • 4 Das Modell 4:10
  • 5 Neonlicht 4:24
  • 6 Die Mensch-Maschine 5:06
Produktinfo

Zusatzinformation

Interpret ERSTES WIENER HEIMORGELORCHESTER
Genre Pop
Label Monkey.
Art. Nr. X0230117-2
EAN 9008798136230
Medium CD
Set-Inhalt 1
Veröffentlichungsdatum 16.05.2014
FSK Nein
Preis-Code BM

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