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Die Geschichte der Wiener Familie Baumann beginnt im Jahr 1867: Die Niederlage von Königgrätz hat die Außenpolitik der österreichischen Monarchie geändert. In der Hauptstadt wird überall gebaut, die Ringstraße ist im Entstehen. An der Börse werden Millionengeschäfte gemacht, neureiche Industrielle steigen zur Geldaristokratie der Ringstraßenbarone auf. Einer von ihnen ist Eduard Baumann.
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Die Familiengeschichte der Baumanns und Artenbergs von 1867 bis 1974. Der Wiener Leinenweber Eduard Baumann wird in der zweiten Hälfte des 19. Jh. Mitglied einer Bankiers- und einer Adelsfamilie - seine Tochter Johanna wird die Ehefrau des Rittmeisters Franz Graf Artenberg, und sein Bruder Karl heiratet Rosa, die Tochter von Moritz von Stein vom Bankhaus "Stein & Mendel" -, kommt aber auch unabhängig davon zu Vermögen. Eduard erbaut eine Textilfabrik, ein "Palais" an der Ringstraße, wird Millionär und vom Kaiser zum Baron ernannt. Leo Pospischil ist sein Prokurist.
Zu den Artenbergs gehören Franz' Bruder Bernhard, sein Onkel, General Graf Artenberg, und seine Tante, Durchlaucht Antonie Fürstin Slansky. Nathan Mende ist Steins Partner. Karl und der General steigen ins Börsengeschäft ein. Beim "Schwarzen Freitag" verliert der General sein gesamtes Vermögen und erschießt sich. 1890 sind Eduard Baumann und Leo Pospischil tot. Johannas Tochter Toni ist Kompagnon des Rechtsanwalts Dr. Paul Ender. Ihr Bruder Edi hat Marianne geheiratet, bekommt aber aus einer außerehelichen Affäre ein Kind. Edi geht ins Exil, Toni adoptiert das uneheliche Kind ihres Bruders und heiratet Dr. Ender. Kurz vor dem Ende des Ersten Weltkriegs - Franz ist gestorben - gelingt es Johanna, vor ihrem eigenen Tod noch einmal die Familie zusammenzuführen.
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