"Signs", Signale. Man muss nicht lange herumrätseln beim Titel dieses Albums. Er ist ein Statement, ein Leuchtfeuer, ein Fanal. Ein Zeichen der Rundumerneuerung. Bauchklang haben ihren einzigartigen "Vocal Groove"-Sound verfeinert, ausgefeilt und weiterentwickelt, die repetitive Hypnotik und unterschwellige Dramatik der Songs unterstützt die Botschaft: es wird Veränderungen geben, frische Sichtweisen, ein radikal neues Denken. Auch künstlerisch: peu á peu erfanden die fünf Vokalisten Andi Fraenzl, Alex Böck, Gerald Huber, Christian Birawsky und Philipp Sageder das Genre A-Cappella praktisch neu. Und übersetzen es nun ins dritte Jahrtausend. Mit virtuoser Stimmbeherrschung, Mouth Percussion und Human Beatboxing generieren Bauchklang einen Gesamtsound, dessen subtile Brachialität für das Publikum kaum fassbar ist. Und umso mehr beeindruckt. Bauchklang verbinden und verdichten Dub, Electro, HipHop, Drum'n'Bass und World Music zu facettenreichen, komplexen Klangbildern, groove orientiert, dicht gewebt und zugleich sphärisch.
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