Austrodrama (Gatefold)

Vinyl Rock 2026
Mwita Mataros Debütalbum „Austrodrama“ rockt mit „Grüße Sie“ (Co-Writer: Manu von Wanda) breitbeinig los und legt dann gleich mit „Geteiltes Leid“ einen Gang nach. Dazu die poppigen Hooks und Mitsing-Refrains. Unaufmerksame HörerInnen könnten zur schnellen Conclusio kommen, hier habe man es mit einem Release zu tun der primär Spaß haben will und für gute Unterhaltung sorgt.
Plakative Granaten von Songs für Rock-Festivals…
Man würde nicht ganz falsch liegen. Aber da ist neben dieser brennenden Energie, welche die Musik vermittelt, noch mindestens eine weitere Ebene.
Austrodrama ist das Konzeptalbums eines immer noch jungen Menschen auf der Suche nach sich selbst. Die Suche nach der eigenen Identität, die Suche nach Liebe, die Suchen nach den richtigen Überzeugungen, die unbequemerweise ständig getestet und hinterfragt werden müssen. Aber mehr noch: Die eternal Quest nach der Seele. Des Pudels Kern von Allem. Und das of all places im seltsam eskapistisch entrückten Österreich des Jahres 2026.
Entsprechend emotional aufgeladen sind die 12 Tracks, im Spannnungsbogen von Politik, Romantik, Alltag, Diskriminierung, Glück, Wut und Trauer.
Man spürt: das ist nicht das Album eines gelangweilten Rich Kids, das sich mal ausprobieren will, bevor dann irgendwann die „echte“ Karriere beim Establishment winkt. Hier muss alles in Flammen aufgehen, inklusive ihm!
Mwita ist ein glaubwürdiger Underdog-Archetyp. Für ihn geht’s um alles, er hat was vor.
Die vielen, nicht unerfolgreichen, Jahre in der englischsprachigen fm4-Darling-Indie-Band At Pavillon waren die Schule für diese bemerkenswerte Neuverortung als Solokünstler der was zu sagen hat, und dies nun endlich tut. Ähnlich wie es bei Voodoo Jürgens mit seiner ähnlich gelagerten Vorgänger-Band Die Eternias damals auch gewesen war. Was danach passiert ist, weiß jeder und jede.
Der Erfolg von Mwitas autobiographischer Filmdoku „Austroschwarz“ 2025 (über 10 000 KinobesucherInnen, einer der erfolgreichsten österreichischen Kinofilme seines Jahrgangs), zeigt, was hier möglich ist.
Keinem im österreichischen Pop wäre es aktuell mehr zu gönnen „groß“ zu werden, was auch immer das bedeuten soll.
Mit „Magdalena“ hat er jedenfalls den passenden Crossover-Hit bereits in petto, ein Song der bei Live-Shows tumultige Hysterie auslöst und dessen Refrain man nur mehr schwer aus dem Schädel bekommt. Charismatisch ist der Gute auch noch.
Es ist also angerichtet. 2026 soll Mwita Mataros Jahr werden. Welt da draussen; enttäusche uns nicht!
Text: Stefan Redelsteiner
Vinyl

€ 28,99

VÖ-Datum: 23.10.2026
Die Zustellung erfolgt dann sofort nach der Veröffentlichung.

Produktinfos

Veröffentlichungsdatum: 23.10.2026

Set-Inhalt: 1

Produktionsjahr: 2026

Trackliste

1 Grüße Sie
2 Geteiltes Leid
3 Austrodrama
4 Magdalena
5 Schwarzer Hase
6 4 Uhr Nachts
7 Was ist das für ein scheiß Geschwisterstreit
8 Netz
9 Als wir Kinder waren
10 Hund an der Kette
11 Es begann alles mit Feuer
12 Kalenderjahr

Mitwirkende

Interpret*in: Mwita Mataro

Technische Details

Label: Las Vegas Records

EAN: 9006472046530

Preiscode: 1900

Art. Nr.: X41752620-6

Produktinfos

Veröffentlichungsdatum: 23.10.2026

Set-Inhalt: 1

Produktionsjahr: 2026

Technische Details

Label: Las Vegas Records

EAN: 9006472046530

Preiscode: 1900

Art. Nr.: X41752620-6

Trackliste

1 Grüße Sie
2 Geteiltes Leid
3 Austrodrama
4 Magdalena
5 Schwarzer Hase
6 4 Uhr Nachts
7 Was ist das für ein scheiß Geschwisterstreit
8 Netz
9 Als wir Kinder waren
10 Hund an der Kette
11 Es begann alles mit Feuer
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