Aus Meran, Südtirol, kommend, verschlug es Moritz Gamper zunächst nach Südamerika, dann nach Spanien, um sich schließlich in Wien niederzulassen. Nicht alltäglich für einen gerade 28jährigen! Dies gilt umso mehr für seine Musik: eine Reise in zahlreiche, verschiedene Genres ließen ihn seinen eigenen Stil finden und schärfen. Nur mit Stimme, Gitarre und seinen atmosphärischen Songs ist er ebenso zu erleben, wie mit Band. Nach seinem Debüt auf Blind Rope Records, "Sketches Of Imagination & Beyound" (2024), nun also "Dressed in Edelweiß". Gamper entfaltet dabei einen neuartigen Klangkosmos, der gleichermaßen in der Südtiroler Herkunft des Singer-Songwriters wie in seiner internationalen musikalischen Prägung wurzelt. Das Album ist ein Aufeinandertreffen verschiedener kultureller Kontexte und lässt sich sprachlich und genretechnisch zwar eingrenzen, bleibt aber bewusst verspielt. Blues, Jazz, Folk und Singer-Songwriter-Elemente greifen dabei ebenso ineinander wie Englisch, Südtirolerisch, Französisch und Italienisch.
Der Titel Dressed in Edelweiss wirkt dabei mit einer gewissen Nonchalance gewählt und lässt bewusst Raum für Deutung. Es steckt eine Prise Ironie dahinter, aber viel mehr noch eine tiefergehende Reflexion: Das Edelweiß ist zwar das archaische Symbol für alpine Tradition schlechthin, will sich hier aber neu erfinden und eine weniger abgegriffene, dafür umso elegantere und subtilere Seite von sich zeigen.
Zur Geltung kommen dabei virtuose Jazz-Trompeten ebenso wie smoothe Kontrabass-Lines oder eine bluesige Mundharmonika, stets gepaart mit Gampers einprägsamer Stimme, die sich hier so entspannt und selbstbewusst wie nie zuvor zeigt und mühelos zwischen verschiedenen Mundarten bewegt. Jeder Satz, jede Strophe, jede Stimmung darf ihre bevorzugte Sprache selbst wählen.
Wer sich also dem Titel-Symbol gemäß Musik erhofft, die sich allseits bekannter Alpenklischees bedient, wird bitter enttäuscht werden. Obgleich mit diesen Suggestionen gespielt wird und auch die dialektale Sprache in diese Richtung weist, findet man sich vor dem inneren Auge doch eher in einem schicken Jazzclub in New York wieder als im Musikantenstadl. Alpine goes international, könnte man sagen.
Dressed in Edelweiss steht somit für eine eigenständige musikalische Welt, die Gampers Südtiroler Herkunft in ihrer kulturellen Identität trägt, diese jedoch anders präsentiert, als man es von anderen alpenländischen Künstlerinnen und Künstlern kennt. Gamper will zum Denken anregen, vielleicht sogar ein wenig provozieren, lädt einen aber vor allem dazu ein, sich auf diese neue Welt einzulassen und sich in ihrer Musik zu verlieren.
Der Titel Dressed in Edelweiss wirkt dabei mit einer gewissen Nonchalance gewählt und lässt bewusst Raum für Deutung. Es steckt eine Prise Ironie dahinter, aber viel mehr noch eine tiefergehende Reflexion: Das Edelweiß ist zwar das archaische Symbol für alpine Tradition schlechthin, will sich hier aber neu erfinden und eine weniger abgegriffene, dafür umso elegantere und subtilere Seite von sich zeigen.
Zur Geltung kommen dabei virtuose Jazz-Trompeten ebenso wie smoothe Kontrabass-Lines oder eine bluesige Mundharmonika, stets gepaart mit Gampers einprägsamer Stimme, die sich hier so entspannt und selbstbewusst wie nie zuvor zeigt und mühelos zwischen verschiedenen Mundarten bewegt. Jeder Satz, jede Strophe, jede Stimmung darf ihre bevorzugte Sprache selbst wählen.
Wer sich also dem Titel-Symbol gemäß Musik erhofft, die sich allseits bekannter Alpenklischees bedient, wird bitter enttäuscht werden. Obgleich mit diesen Suggestionen gespielt wird und auch die dialektale Sprache in diese Richtung weist, findet man sich vor dem inneren Auge doch eher in einem schicken Jazzclub in New York wieder als im Musikantenstadl. Alpine goes international, könnte man sagen.
Dressed in Edelweiss steht somit für eine eigenständige musikalische Welt, die Gampers Südtiroler Herkunft in ihrer kulturellen Identität trägt, diese jedoch anders präsentiert, als man es von anderen alpenländischen Künstlerinnen und Künstlern kennt. Gamper will zum Denken anregen, vielleicht sogar ein wenig provozieren, lädt einen aber vor allem dazu ein, sich auf diese neue Welt einzulassen und sich in ihrer Musik zu verlieren.
CD
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Produktinfos
Veröffentlichungsdatum: 22.05.2026
Set-Inhalt: 1
Produktionsjahr: 2026
Trackliste
1 Espresso Doppio2 Not Your Day
3 Madeleine
4 Sugar
5 Game Of Shadows
6 Hold On
7 Olive Tree
8 Sunshine In A Bottle
9 König von Südtirol
10 One Man Job
11 Any Last Words?
Mitwirkende
Interpret*in: Moritz Gamper
Produktinfos
Veröffentlichungsdatum: 22.05.2026
Set-Inhalt: 1
Produktionsjahr: 2026
Trackliste
1 Espresso Doppio2 Not Your Day
3 Madeleine
4 Sugar
5 Game Of Shadows
6 Hold On
7 Olive Tree
8 Sunshine In A Bottle
9 König von Südtirol
10 One Man Job
11 Any Last Words?
