G(ood)luck

CD Jazz 2015
Mit seinem Album „The Bridal Suite“ (2005), einer Burt-Bacharach-Hommage, das Franz Koglmann gemeinsam mit dem Pianisten Oskar Aichinger eingespielt hat, stand der Wiener Trompeter und Flügelhornist auch an der Wiege von Handsemmel Records: Das „feine Wiener Label für mundgeblasenen Jazz“ war vom Wiener Kulturjournalisten und Literaturkritiker Klaus Nüchtern eigens gegründet worden, um dieses Hochzeitsgeschenk für einen Freund zu veröffentlichen. Ein gutes Jahrzehnt und ein halbes Dutzend Alben später kehrt Koglmann nun in die Jazz-Backfiliale zurück:
Erstmals ist auf „G(ood)luck“ sein neues Trio Koglmann | Arcari | Pasztor zu hören, ein Kammerjazz-Ensemble in ungewöhnlicher Besetzung, das es schafft, die Eleganz der Oper des 18. Jahrhunderts mit der Coolness des West Coast Jazz der 50er-Jahre und der atmosphärischen Dichte der Filme von Michelangelo Antonioni zu vereinen.
Der Titel des Albums spielt auf Christoph Willibald Gluck an. Dessen Vertonungen der Oden von Friedrich Gottlieb Klopstock waren – in Form eines Auftrags der Internationalen Gluck-Opernfestspiele Nürnberg 2014 – Initialzündung für die Gründung des Trios gewesen. Auf „G(ood)luck“ hat sich Koglmann aber nicht nur von dem deutschen Opernkomponisten inspirieren lassen (der im Übrigen einen bedeutenden Teil seiner Werke in Wien komponierte, wo er auch verstarb), sondern auch ein Friulanisches Volkslied und zwei Stücke aus Filmen von Antonioni neu arrangiert: Giorgio Gaslinis „Blues All’Alba“ aus „La Notte“ (1961) und einen Twist von Giovanni Fusco aus „L’Eclisse“ (1962).
Dass dieser Spagat souverän gelingt, liegt zum einen an Koglmanns Fähigkeit, verschiedenste musikalische und außermusikalische Einflüsse zu einem ureigenen Personalstil zu amalgamieren, zum anderen an der Besetzung des Trios: Der erfahrene Koglmann-Kollaborateur Mario Arcari (Englischhorn, Oboe) und der international gesuchte Cellist Attila Pasztor machen „G(ood)luck“ zu einem ebenso vielschichtigen wie stringenten Album, auf dem sich Abgründigkeit und Leichtigkeit nicht ausschließen. So melancholisch das Sujet von Stücken wie „Early Graves“ auch ist, eines wird klar: Auf diesem Friedhof wird auch getanzt.

Franz Koglmann (flugelhorn, trumpet), Mario Arcari (english horn, oboe), Attila Pasztor (cello)
CD

€ 14,99

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Produktinfos

Veröffentlichungsdatum: 09.10.2015

Set-Inhalt: 1

Produktionsjahr: 2015

Trackliste

1. Blues All’Alba (Gaslini)
2. Der Jüngling (Koglmann)
3. Lavoking (Koglmann)
4. Done Mari (Friulanian Folksong)
5. Early Graves (Koglmann)
6. L’Eclisse Twist (Fusco)
7. A Metropolitan Affair (Koglmann)
8. Sweet Ardor (Gluck)
9. Summernight (Koglmann)
10. What Thou Lovest Well (Koglmann)
11. I Am A German Girl (Koglmann)

Mitwirkende

Interpret*in: Franz Koglmann, Mario Arcari, Attila Paztor

Technische Details

Label: Handsemmel Records/cracked anegg records

EAN: 9120016850589

Preiscode: BI

Art. Nr.: X71500054-2

Produktinfos

Veröffentlichungsdatum: 09.10.2015

Set-Inhalt: 1

Produktionsjahr: 2015

Technische Details

Label: Handsemmel Records/cracked anegg records

EAN: 9120016850589

Preiscode: BI

Art. Nr.: X71500054-2

Trackliste

1. Blues All’Alba (Gaslini)
2. Der Jüngling (Koglmann)
3. Lavoking (Koglmann)
4. Done Mari (Friulanian Folksong)
5. Early Graves (Koglmann)
6. L’Eclisse Twist (Fusco)
7. A Metropolitan Affair (Koglmann)
8. Sweet Ardor (Gluck)
9. Summernight (Koglmann)
10. What Thou Lovest Well (Koglmann)
11. I Am A German Girl (Koglmann)

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